App Test: Playmobil Polizei

Die klassischen Playmobil Spielfiguren der Firma Geobra Brandstätter sind weltweit bekannt und beliebt. Seit 1974 stellt die Firma aus Zinndorf die ikonischen Figuren her und vertreibt sie mittlerweile in die ganze Welt. Dass Playmobil auch auf dem Videospiel Markt aktiv ist, wissen allerdings nur die Wenigsten. Neben einigen Spielen für den PC und den Nintendo DS veröffentlicht Playmobil gerade in letzter Zeit zahlreichen Spiele für Smartphone und Tablet. Bei uns im Blog soll es heute um die App „Playmobil Polizei“ gehen.

Der Titelbildschirm der App

Der Titelbildschirm der App

Einfaches Spielprinzip

Das Spielprinzip ist sehr simpel gehalten. Man ist ein Polizist, der Verbrecher mit Einsatzwagen, Motorrad oder Balance-Racer verfolgt und verhaftet. Die einzelnen Transportmittel unterscheiden sich dabei in den Punkten Geschwindigkeit, Steuerung und Spritverbrauch. Jede Mission kann mit jedem Gefährt gespielt und beendet werden, so dass es nicht schlimm ist, wenn einem eines dieser Transportmittel nicht zusagt. Die Missionen laufen immer nach dem gleichen Schema ab. Der Verbrecher flüchtet und ihr müsst ihm hinterherjagen und verhaften. Dies schafft ihr, indem ihr den Verbrecher „anrempelt“ oder in Straßensperren drängt. Dabei müsst ihr aber aufpassen, dass ihr nicht selbst in die Hindernisse fahrt und dass euch der Sprit nicht ausgeht. Dazu gibt es auf der Strecke immer mal wieder Benzinkanister, die man einsammeln kann. Daneben gibt es noch Tresore, durch die der Spieler Bonuspunkte erhält. Hat man den Verbrecher nun oft genug gerammt,  bringt man ihn in die Polizei-Kommandozentrale.

Der Verbrecher flüchtet vor der Polizei

Der Verbrecher flüchtet vor der Polizei

Das hört sich jetzt vielleicht an, als wäre es eher etwas für Erwachsene, jedoch ist das Layout und die generelle Aufmachung sehr kinderfreundlich. Alles sieht aus wie aus Playmobil gebaut und es werden teilweise sogar die original Playmobil Sets verwendet.

Insgesamt gibt es 10 Missionen, die sich allerdings nicht großartig voneinander unterscheiden. Das Prinzip ist immer gleich. Man verfolgt den Verbrecher und verhaftet ihn irgendwann. Hat man alle 10 Missionen geschafft, kann man nur noch versuchen, in den einzelnen Missionen höhere Punktzahlen zu erreichen. Sonst gibt es danach nicht viel zu entdecken und der langzeit Spielspaß bleibt eventuell etwas auf der Strecke. Andererseits können sich Kinder mit den einfachsten Sachen Ewigkeiten beschäftigen. Da kommt es wohl auf jeden persönlich an.
Sollten sich die Kleinen für das Thema Playmobil oder Polizei interessieren, werden die Kleinen sicher viel Spaß damit haben.

Der Verbrecher sitzt in der Polizei-Kommandozentrale

Der Verbrecher sitzt in der Polizei-Kommandozentrale

Da die App aber ohnehin kostenlos ist, schadet es sicher nicht, die Kleinen mal probieren zu lassen.

Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, ist das Fehlen von aufdringlicher Werbung. Nirgends sieht man Anzeigen oder Verlinkungen.

 

 

Fazit: Die App „Playmobil Polizei“ macht einen recht spaßigen Eindruck, auch wenn für einen Erwachsenen wohl schnell die Luft raus ist. Da die App aber kostenlos ist, kann man das verschmerzen. Kleine Polizeifans werden bestimmt ihren Spaß damit haben. Zudem ist die App komplett werbefrei.